Liebe Jugendbünde und Freunde der Burg Ludwigstein!

1415 wird der Ludwigstein erbaut, gegenüber Burg Hanstein und nicht weit vom Meißner. Selbiger trägt seit 1913 den Namen „Hoher Meißner“, denn in jenem Jahr findet nahe dem Gipfel der erste Freideutsche Jugendtag statt. Hunderte Wandervögel ziehen bei miesem Wetter am Ludwigstein vorbei auf den Berg - und träumen davon, die graue Burg in Besitz zu nehmen, um dort ihre jugendbewegten Ideale zu leben. Schon 1920 ist es soweit: Der Ludwigstein wird Jugendburg. Gruppen aus ganz Deutschland sammeln Geld und bauen mit am größten Gemeinschaftswerk der Jugendbewegung: Fahnenraum, Rittersaal, urige Kellergewölbe, drei Kamine, schöne Turmzimmer und ein erstes Archiv.

Hinter den Burgmauern verstecken will man sich aber nicht. Die Burg soll für alle offen sein und Brücken schlagen in die Gesellschaft. Eine große und unabhängige Jugendherberge entsteht. Das Archiv der deutschen Jugendbewegung und die Jugendbildungsstätte finden Raum. So zeigt die Burg ihr buntes Leben – täglich, stündlich – und sie ist sicher der einzige Ort, an dem sich nicht nur wilde Fahrtengruppen und feine Gesellschaften begegnen, sondern an dem Hochzeitspaare die Meißnerformel der Jugendbünde mit auf den weiteren Lebensweg bekommen.

Eine Gruppe auf Fahrt verzichtet auf Luxus und packt lieber mit an. Und weil wir das gut finden, sagen wir Euch in diesem Faltblatt, wie Ihr die Burg als Fahrtengruppe erleben, wie Ihr selbst an der Burg bauen und das Werk Eurer Vorgänger fortführen könnt, ohne dass wir Eure Fahrtenkasse plündern. Nutzt die Chance, abends am Feuer anderen Gruppen und Menschen zu begegnen. Erzählt ihnen von Euren Fahrten, singt ihnen Eure Lieder und seid ihnen gute Gastgeber - bei Euch zu Hause auf der Jugendburg Ludwigstein.

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