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Der Burgblick – Mitteilungen für unsere Burggäste
Oktober 2019
Ausstellung im Aufbau: Siedlungsprojekte der Lebensreform
Donnershag bei Sontra (Abb.) sowie Loheland und Schwarzerden in der Rhön - drei von insgesamt neun Beispielen aus dem hessischen Umland veranschaulichen, wie sich Lebensreformer*innen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ein gutes Leben vorstellten. Von der bürgerlichen Kleinfamilie in einer städtischen Mietwohnung grenzte man sich klar ab. Stattdessen bildeten kollektive Lebens- und Arbeitsgemeinschaften den Ausgangspunkt. Auf deren Basis wurden eine naturnahe Landwirtschaft und Bildungsprojekte betrieben, um die eigenen Überzeugungen weiterzutragen. Ideologische Verirrungen nicht ausgeschlossen! Studierende der Universität Würzburg aus dem Fachbereich „Europäische Ethnologie/ Volkskunde“ haben dazu in Kooperation mit dem AdJb eine Ausstellung erarbeitet, die ab Ende Oktober in den Archivräumen auf Burg Ludwigstein zu sehen sein wird. .

Hohes Interesse am Schulklassenpaket
Auch wenn die Saison der Schulklassenaufenthalte auf der Jugendburg noch ein paar Wochen weiterläuft, kann vorläufig schon ein positives Fazit aus Sicht der Jugendbildungsstätte gezogen werden. Insgesamt 2.791 Schüler wurden im Rahmen unserer Bildungsangebote erreicht, wobei sich mit Stufenfahrten von bis zu 100 Schülern ein neuer Trend etabliert hat. Die Beliebtheitsliste führen, wie gehabt, die im ZunftWerk angebotenen Mittelalterprogramme souverän an, gefolgt von Survival, Geochaching und Klassentheater. History Trekking DDR oder Radio wurden dagegen weniger als in den Jahren zuvor angefragt. Weitere Informationen zu den Unterkunft, Verpflegung und Programm umfassenden Schulklassenpaketen finden sich auf der Seite der Jugendbildungsstätte; für Terminabsprachen zur Bettenbelegung ist das Burgbüro zuständig.

Historischer Schornstein erhält aufwändige Sanierung
Er gehört wie der Burgturm, zum markanten Profil des Ludwigstein und ragt überproportional weit aus der Dachfläche der Kernburg heraus. Die Rede ist vom großen Schornstein, der zum Kamin im Speisesaal gehört. Gerade wegen seiner exponierten Lage muss er sich ungeschützt gegen Wind und Wetter behaupten. Eine mittels Drohne durchgeführte Untersuchung bestätigte, dass das Mauerwerk mittlerweile erhebliche Schäden aufweist, besonders an der Wetterseite. Dank Zuwendungen aus Denkmalschutz, Trägerverein und der Einbringung von Eigenmitteln wird der historische Schornstein nun saniert. Das für die Arbeiten notwendige Baugerüst ragt bereits gut 20 Meter empor und wird knapp einen Monat lang das Bild der Burg weithin sichtbar mitprägen. Nach Abschluss der Maßnahmen ist das Bauwerk für die kommenden 40 Jahre wieder fit, so Burgbetriebsleiter Selmar Sechtling.


http://www.burgludwigstein.de - das Internetportal der Jugendburg Ludwigstein
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Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung
vertreten durch den 1. Vorsitzenden Roland Lentz

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37214 Witzenhausen
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